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Was ist Immobilienfotografie für Ferienunterkünfte?

Zuletzt aktualisiert: 28.07.2026

Immobilienfotografie für Ferienunterkünfte ist ein spezialisierter Bereich der Fotografie, der darauf abzielt, eine Ferienimmobilie so ansprechend und realistisch wie möglich darzustellen, um potenzielle Gäste anzuziehen. Sie konzentriert sich auf die Inszenierung der Räume, die optimale Ausleuchtung und die Hervorhebung besonderer Merkmale und Annehmlichkeiten.

Das Ziel ist es, durch hochwertige Bilder eine emotionale Verbindung herzustellen und das Interesse an einer Buchung zu wecken. Professionelle Fotos sind ein grundlegender Baustein für erfolgreiche Inserate auf Online-Buchungsportalen (OTAs) und der eigenen Webseite.

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So funktioniert es

Der Prozess beginnt in der Regel mit dem Home Staging. Dabei wird die Unterkunft sorgfältig aufgeräumt, entpersonalisiert und ansprechend dekoriert, um eine einladende Atmosphäre zu schaffen. Unordnung wird beseitigt und Möbel werden optimal positioniert.

Beim eigentlichen Fotoshooting verwenden professionelle Fotografen spezielle Ausrüstung wie Weitwinkelobjektive, um Räume größer wirken zu lassen, und Stative, um scharfe, verwacklungsfreie Bilder zu gewährleisten. Oft wird die Belichtungsreihentechnik (HDR) eingesetzt, um auch in Szenen mit hohen Kontrasten, wie einem hellen Fenster in einem dunklen Raum, alle Details sichtbar zu machen.

In der Nachbearbeitung werden die Bilder digital optimiert. Dies umfasst Farbkorrekturen, die Anpassung von Helligkeit und Kontrast, das Geraderichten stürzender Linien (Perspektivkorrektur) und gegebenenfalls kleinere Retuschen, um ein perfektes Endergebnis für die Vermarktung zu erzielen.

Warum das wichtig ist

Professionelle Fotos sind oft der wichtigste Faktor für den Erfolg eines Inserats auf Buchungsportalen. Sie steigern nicht nur die Klickrate, sondern schaffen auch Vertrauen und rechtfertigen höhere Preise. Als visueller Erstkontakt sind sie entscheidend, um sich von Mitbewerbern abzuheben und die Auslastung zu maximieren. Eine Investition in gute Bilder amortisiert sich in der Regel schnell durch eine höhere Anzahl an Buchungen.

Beispiele

  • Ein Gastgeber beauftragt einen Fotografen, ein Portfolio von 25 Bildern für ein neues Airbnb-Inserat zu erstellen. Das Set umfasst Weitwinkelaufnahmen aller Zimmer, Detailfotos von Annehmlichkeiten wie der Kaffeemaschine oder der Regendusche sowie Außenaufnahmen des Gebäudes und des Gartens.
  • Eine Hausverwaltung lässt für alle ihre Objekte Fotos im selben Stil (z. B. helle, natürliche Lichtstimmung) anfertigen, um einen einheitlichen Markenauftritt über verschiedene Buchungsplattformen hinweg zu gewährleisten.
  • Ein Vermieter einer Ferienwohnung in den Alpen aktualisiert seine Fotogalerie saisonal: Im Winter zeigt er Bilder mit Schnee und gemütlicher Kaminatmosphäre, im Sommer Bilder von der sonnigen Terrasse und Wanderwegen in der Nähe.
  • Für ein Luxus-Chalet wird gezielt ein Dämmerungs-Shooting (Twilight Photography) gebucht, um ein besonders stimmungsvolles und hochwertiges Titelbild für das Inserat auf Booking.com zu erhalten.

Häufige Fragen zu Immobilienfotografie für Ferienunterkünfte

Wie viele Fotos sollte mein Inserat für eine Ferienwohnung haben?+
Die meisten Buchungsportale empfehlen zwischen 20 und 30 Fotos. Diese Anzahl ermöglicht es Ihnen, jeden Raum aus verschiedenen Blickwinkeln zu zeigen, besondere Ausstattungsmerkmale hervorzuheben, Außenansichten zu präsentieren und auch Bilder von der unmittelbaren Umgebung oder der Aussicht einzubinden. Eine umfassende Galerie beantwortet viele Fragen von Gästen bereits im Vorfeld.
Lohnt sich die Investition in einen professionellen Fotografen wirklich?+
Ja, in den meisten Fällen ist die Investition sehr rentabel. Studien von Buchungsportalen zeigen, dass Inserate mit professionellen Fotos signifikant mehr Klicks, eine höhere Konversionsrate und letztlich mehr Buchungen erzielen. Die Kosten für den Fotografen amortisieren sich oft schon durch wenige zusätzliche Übernachtungen. Zudem transportieren hochwertige Bilder Professionalität und Vertrauen.
Was sind die häufigsten Fehler bei selbst gemachten Fotos von Ferienwohnungen?+
Zu den häufigsten Fehlern zählen schlechte Lichtverhältnisse, die Räume dunkel und klein wirken lassen, die Verwendung des Handyblitzes, Hochformat-Aufnahmen, die auf den meisten Portalen schlecht dargestellt werden, sichtbare Unordnung oder persönliche Gegenstände, verzerrte Perspektiven durch falsche Winkel und eine unrealistische Darstellung der Raumgröße.
Sollte ich auch Drohnenaufnahmen für meine Ferienunterkunft in Betracht ziehen?+
Drohnenaufnahmen sind besonders wertvoll für Immobilien, deren Lage ein Hauptverkaufsargument ist. Wenn Ihre Unterkunft beispielsweise eine einzigartige Lage am See, einen großen Garten, eine besondere Architektur oder eine spektakuläre Aussicht hat, können Luftaufnahmen diesen Kontext eindrucksvoll vermitteln und das Inserat deutlich aufwerten. Für eine Stadtwohnung ohne besondere Außenanlagen sind sie weniger relevant.
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